Archive für November 2011

Puma mit öko-sozialer Kostenrechnung

Als erstes Unternehmen weltweit präsentierte Puma am 16. November 2011 eine umfangreiche ökologische Gewinn- und Verlustrechnung. Die Umweltkosten verursacht durch Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch, Landnutzung, Luftverschmutzung und Abfall entlang der gesamten Wertschöpfungskette beziffert der Konzern für seine Erzeugnisse im Jahr 2010 auf 145 Millionen. Bereits im Mai hatte Puma eine ökonomische Bewertung der verursachten Treibhausgasemissionen und des Wasserverbrauchs veröffentlicht. Die dadurch entstandenen Kosten wurden damals mit 94 Millionen angegeben. Puma ist damit Pionier bei der monetären Bewertung der selbst verursachten Umwelteffekte.


Für seine Zukunftsstrategie wurde Puma 2010 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Der Konzern kompensiert seine CO2-Emissionen und hält große Zulieferer zur Erstellung eigener Nachhaltigkeitsberichte an. Mit dem Vorstoß zur Berechnung aller Kosten hat das Unternehmen Neuland betreten: Während die Bilanzierung von CO2-Emissionen schon gängig ist, stecken Methoden zur Bemessung weiterer öko-sozialer Indikatoren noch in den Kinderschuhen. Standards, die branchenübergreifend tragfähig sind, gibt es bislang nicht. 

Weitere Details der Nachhaltigkeits-Bilanz von Puma unter http://about.puma.com/?p=9853&lang=de

Erfolgsfaktoren für nachhaltige Geschäftsreisen

Bekanntlicherweise entsteht der übrwiegende Anteil von CO² Emissionen auf Messen und Veranstaltungen durch die Besucher- und Aussteller-Mobilität. In diesem Zusammenhang hat der TÜV Süd eine Studie zu nachhaltigen Geschäftsreisen veröffentlicht. Ziel war, die Erfolgsfaktoren für resourcenschonende Mobilität im Geschäftsleben zu identifizieren. Viele der befragten Unternehmen sehen die Bedeutung nachhaltigen Geschäftsreisemanagements in den kommenden Jahren stark ansteigen.

Primäre Voraussetzung ist die Festlegung konkreter Ziele und KPIs, um den Erreichungsgrad implementierter Maßnahmen messen zu können. Diese Option nutzen jedoch bislang nur knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen. Aber nur so lassen sich CO² Kennzahlen präzise ausweisen und damit die Glaubwürdigkeit Ihrer Nachhaltigkeits-Ambitionen unterstützen. Eine gute Möglichkeit Mitarbeiter langfristig für nachhaltige Mobilität zu gewinnen bieten darüberhinaus entsprechende Schulungen.

Weitere Details in der kompletten Studie unter: http://www.tuv.com/media/germany/50_trainingandconsulting/pdf/csr_1/Geschaeftsreise_Studie.pdf

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