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Nachhaltige Beschaffung im Messewesen
Dieser Eintrag stammt von admin Am 29.1.2011 @ 10:45 In Blogbeiträge | Keine Kommentare
Für Messeprojekte spielt der verantwortungsvolle Einkauf relevanter Güter und Dienstleistungen eine zentrale Rolle. Kluge Einkaufspolitik wirkt sich nicht nur massiv auf Ihr Messebudget und damit die Effizienz eines Messeprojektes aus. Mit der Auswahl bestimmter Waren und Lieferanten übernehmen Sie darüber hinaus eine zentrale Verantwortung in Hinblick auf soziale, umweltverträgliche und nachhaltige Warenströme und Dienstleistungen.
Zur Unterstützung für nachhaltigen Einkauf hat die Europäische Kommission unter dem Titel “Buying Green!” ganz aktuell ein Handbuch für ökologisches Beschaffungswesen veröffentlicht [1] http://ec.europa.eu/environment/gpp/pdf/buying_green_handbook_de.pdf . Dieser praxisbezogene Leitfaden für umweltorientierte Beschaffung beschreibt ganz konkret, wie Umwelterwägungen in öffentliche Vergabeverfahren integriert werden können. Auch wenn sich die dargestellten Richtlinien gezielt an öffentlichen Auftraggebern orientieren, dienen diese doch gleichermaßen als Empfehlung für alle verantwortungsvolle Unternehmen im Messeumfeld.
Die Initiative Green Public Procurement (GPP) [2] http://ec.europa.eu/environment/gpp/index_en.htm regelt Prozesse für umweltorientiertes öffentliches Beschaffungswesen und versucht damit die unerwünschten ökologischen Auswirkungen von Waren und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus zu minimieren. Bei einem entsprechendem Auftragsvolumen läßt sich durch das Konzept einer umweltorientierten Beschaffung maßgeblich das Angebotsverhalten auf dem Markt beeinflussen. Durch konsequente Anwendung der GPP-Richtlinien geben Behörden der Industrie echte Anreize für die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien und Produkten.
Als Aussteller und Auftraggeber können Sie sich auf Basis der GPP Richtlinien einen eigenen Verhaltenskodex (Code of Conduct) in Form einer Einkaufsrichtline zusammenstellen und üben damit nachhaltigen Druck auf ihre Lieferanten aus. Alle Kriterien dieser Einkaufsrichtlinie (z.B. Fokus auf Fairtrade Produkte oder regionale Lieferanten) definieren Sie selbst aufgrund Ihrer persönlichen Überzeugung und den Schwerpunkten in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht. Mit diesem Schritt leisten Sie bereits einen sehr wichtigen Umwelt-Beitrag im Rahmen Ihrer Messeprojekte.
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