Sie befinden sich aktuell in den Nachhaltige Messeauftritte als Corporate Social Responsibility (CSR)-Beitrag Blog-Archiven für den folgenden Tag 29.1.2011.
- Blogbeiträge (51)
- 9.5.2012: Werteorientierung als Lebensmotto
- 6.5.2012: Nachhaltigkeit richtig darstellen
- 25.3.2012: Nachhaltiges Verhalten macht uns glücklich
- 8.3.2012: Kodex für ethisches Geschäftsverhalten
- 10.2.2012: Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor
- 17.1.2012: Unser Ernährungsverhalten wird nachhaltiger
- 12.1.2012: Messelärm schädigt nachhaltig die Gesundheit
- 25.11.2011: Puma mit öko-sozialer Kostenrechnung
- 19.11.2011: Erfolgsfaktoren für nachhaltige Geschäftsreisen
- 27.10.2011: Deutscher Nachhaltigkeitskodex verabschiedet
- Mai 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
Archive für 29.1.2011
Nachhaltige Beschaffung im Messewesen
29.1.2011 von admin.
Für Messeprojekte spielt der verantwortungsvolle Einkauf relevanter Güter und Dienstleistungen eine zentrale Rolle. Kluge Einkaufspolitik wirkt sich nicht nur massiv auf Ihr Messebudget und damit die Effizienz eines Messeprojektes aus. Mit der Auswahl bestimmter Waren und Lieferanten übernehmen Sie darüber hinaus eine zentrale Verantwortung in Hinblick auf soziale, umweltverträgliche und nachhaltige Warenströme und Dienstleistungen.
Zur Unterstützung für nachhaltigen Einkauf hat die Europäische Kommission unter dem Titel “Buying Green!” ganz aktuell ein Handbuch für ökologisches Beschaffungswesen veröffentlicht http://ec.europa.eu/environment/gpp/pdf/buying_green_handbook_de.pdf . Dieser praxisbezogene Leitfaden für umweltorientierte Beschaffung beschreibt ganz konkret, wie Umwelterwägungen in öffentliche Vergabeverfahren integriert werden können. Auch wenn sich die dargestellten Richtlinien gezielt an öffentlichen Auftraggebern orientieren, dienen diese doch gleichermaßen als Empfehlung für alle verantwortungsvolle Unternehmen im Messeumfeld.
Die Initiative Green Public Procurement (GPP) http://ec.europa.eu/environment/gpp/index_en.htm regelt Prozesse für umweltorientiertes öffentliches Beschaffungswesen und versucht damit die unerwünschten ökologischen Auswirkungen von Waren und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus zu minimieren. Bei einem entsprechendem Auftragsvolumen läßt sich durch das Konzept einer umweltorientierten Beschaffung maßgeblich das Angebotsverhalten auf dem Markt beeinflussen. Durch konsequente Anwendung der GPP-Richtlinien geben Behörden der Industrie echte Anreize für die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien und Produkten.
Als Aussteller und Auftraggeber können Sie sich auf Basis der GPP Richtlinien einen eigenen Verhaltenskodex (Code of Conduct) in Form einer Einkaufsrichtline zusammenstellen und üben damit nachhaltigen Druck auf ihre Lieferanten aus. Alle Kriterien dieser Einkaufsrichtlinie (z.B. Fokus auf Fairtrade Produkte oder regionale Lieferanten) definieren Sie selbst aufgrund Ihrer persönlichen Überzeugung und den Schwerpunkten in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht. Mit diesem Schritt leisten Sie bereits einen sehr wichtigen Umwelt-Beitrag im Rahmen Ihrer Messeprojekte.
Geschrieben in Blogbeiträge | Drucken | Keine Kommentare »